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Unsere Theateraufführungen im November
"En scheen Bescherung"

Szenenfotos

 


 

Pressetext

 

Damscheider Akteure bescherten ihrem Publikum tolles Theatervergnügen
Drei ausverkaufte Aufführungen – Gruppe um Edwin Klumb spielt seit 25 Jahren


Damscheid. ‚En scheen Bescherung‘: Mit diesem Lustspiel in vier Akten feierte die Theatergruppe Damscheid 25 Jahre beste Bühnenunterhaltung. Mit ihrer diesjährigen Aufführung zündeten die Akteure um Edwin Klumb (Regie) wieder ein Feuerwerk an Spielfreude, pointierten Dialogen und herzerfrischendem, komödiantischem Schauspiel. Gleich dreimal füllten sie damit den Winzersaal bis auf den letzten Platz.

Als der Vorhang aufging, hieß es: Willkommen bei den Eisenschmidts. Die Besucher wurden mitten hineingenommen in die heiße Phase der weihnachtlichen Vorbereitungen der Familie. Diese nehmen frühmorgens am 24. Dezember ihren verhängnisvollen Lauf als Mutter Irmgard Eisenschmidt (gespielt von Ulrike Nußbaum-Vogel) fröstelnd im Wohnzimmer steht, weil die Heizung ausgefallen ist. Zu allem Übel hat der Kühlschrank noch seinen Dienst quittiert und damit die Weihnachtsgans ordentlich ins Schwitzen und zum Verderben gebracht.

Doch nicht genug, dass sich die Technik gegen die Eisenschmidts verschworen hat. Die Großmutter (gespielt von Sabine Fröhlich-Kunz) betreibt im Zehn-Minuten-Takt Telefonterror, um nachzuhören, wann sie endlich aus dem Altenheim zur Bescherung abgeholt werde. Doch daran ist noch gar nicht zu denken, da Vater Reinhold (gespielt von Ulrich Keßler) aus Sparsamkeitsgründen den Baumkauf auf die letzte Minute geschoben hat. Und als dieser endlich im Wohnzimmer steht, passt weder die Spitze, noch das Lametta vom Vorjahr. Zu allem Übel sorgt auch noch ein Kurzschluss der elektrischen Kerzen für Land-unter-Stimmung.

In dieses Chaos platzt zudem die jung verheiratete Tochter Angelika (Diana Wellner), die nach einem Streit mit ihrem Mann Ewald (Florian Stahl) heulend Unterschlupf bei der Mutter sucht. Bei so vielen Turbulenzen macht sich Sohn Klaus-Dieter (gespielt von Florian Julius) am liebsten aus dem Staub, während die neugierige und etwas distanzlose Nachbarin Frau Molder (Anke Müller) zum Leidwesen der gestressten Eisenschmidts umso mehr Präsenz zeigt.

Fast hätte Weihnachten ausfallen müssen, wäre da nicht der äußerst charmante italienische Klempner Luigi (gespielt von Michael Stahl). Er besingt am Ende einträchtig mit der Großmutter und der Familie die heilige Nacht und alle können sich zu guter letzt doch noch über „en scheen Bescherung“ freuen.

Mit ihrer Komödie von Monika Hirschle, die die Damscheider Theatergruppe vom Schwäbischen in Damscheider Platt „übersetzte“, präsentierten die Akteure ein Füllhorn an Witz und Situationskomik. Fast jeder konnte sich in dem weihnachtlichen Vorbereitungschaos irgendwo wiederfinden – nur dass man im „normalen Leben“ kaum so herzhaft darüber lachen kann wie bei diesen drei Aufführungen.

Ein mit viel Liebe zum Detail gestaltetes Bühnenbild sowie die Schauspieler, die ihre Rollen bestens ausfüllten, machten das Stück zu einem großen Vergnügen. Erfreulich, dass mit Florian Julius und Florian Stahl zwei „Neue“ ihr Debüt gaben und ihre Sache richtig gut machten. Hinter den Kulissen wirkte Eva Maurer als Souffleuse, Sigrun Lanius, Simone Horn und Carina Rüdesheim sorgten für eine perfekte Maske und Gerd Eisenhauer und Toni Henrich für eine reibungslos funktionierende Technik. Mit ihrem brausenden Applaus zollten die Besucher der Gruppe von Edwin Klumb, die seit ihrer ersten Aufführung im Jahr 1991 nichts von ihrer Spritzigkeit und Leidenschaft verloren hat, ein tolles Lob und ein weiter so!